PC100 – Tschüss, Welt! (übers Aufhören)

Das Jubiläum ist gleichzeitig auch ein Abschied: Hans und Basti beenden den Podcoaster und fragen dabei in der kompletten Branche nochmal nach, wie das eigentlich so funktioniert, das Aufhören.

Vor genau 9 Jahren, am 27. Juli 2017 um 16:55 Uhr, haben wir hier beim Podcoaster die allererste Folge PC001 mit den Worten „Hallo Welt!“ veröffentlicht. Heute sind wir bei Episode 100 angekommen – eine große Leistung, die wir ohne Euch und die vielen gesprächsbereiten Gäste nie erreicht hätten. Vielen Dank dafür! Das Geburtstags- und Folgenjubiläum ist aber gleichzeitig auch ein kleiner Abschied: Mit der hundertsten Episode meldet sich der Podcoaster mit den Worten „Tschüss Welt“ von der Bildfläche ab, nicht aber ohne in einer XXL‑Folge mit sieben Experten aus der Attraktionsbranche über noch ein allerletztes Thema zu sprechen: das Aufhören. Wir sprechen darüber, wie Parktage zu Ende gehen – von Reinigungs- und Vorbereitungsarbeiten über den subtilen wie direkten Weg, Gäste Richtung Ausgang zu lenken, bis hin zur Frage, wie man den Tag für Besucher stimmungsvoll ausklingen lässt. Außerdem geht es um das gezielte Herunterfahren von Attraktionen: Warum Wasserfahrten zum Ende ruhiger werden müssen und was bei Achterbahnen passiert, wenn die Fahrt ausläuft – von Reduzierbremsen über fehlende kinetische Energie bis hin zu typischen spannenden Schlusselementen im Layout. Ergänzend blickt Leonard Tulipan nach dem Weltentor‑Projekt noch einmal zurück und erzählt, was nach der Insolvenz mit dem Parkgelände geschah und wie ein Ort weiterlebt, obwohl es ihn so eigentlich nicht mehr gibt.

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PC099 – Leonard Tulipan, Gründer des ehemaligen Themenparks Weltentor

2007 entstand im thüringischen Ronneburg der Themenpark Weltentor, der allerdings bereits 2009 wieder schließen musste. Basti und Hans sprechen mit einem der Gründer über das Scheitern im Attraktionsgeschäft.

Themenpark Weltentor wollte seiner Zeit voraus sein: ein mittelalterlicher LARP-Erlebnispark, gedacht als eine Art großflächige immersive Experience - lange bevor das Konzept überhaupt im Mainstream angekommen ist. Mitgründer Leonard Tulipan spricht im Podcast offen über das Scheitern des Projekts und zeichnet detailliert nach, wie es zur Insolvenz kam. Wir sprechen über die ursprüngliche Vision, die Herausforderungen eines hochkomplexen Betriebs und darüber, was passiert, wenn Teams unterschiedliche Vorstellungen von Größe und Richtung haben. Außerdem geht es um den Eröffnungstag und das Besuchererlebnis, den schleichenden Verlust von Energie im laufenden Betrieb sowie den Umgang mit Finanzierungsdruck, Förderzusagen und Cashflow. Nicht zuletzt thematisieren wir die persönliche Seite des Scheiterns – von mentaler Belastung bis hin zu der Frage, wie unterschiedlich Kulturen mit Fehlern und sogenannten Fuckups umgehen. Eine wichtige Folge mit zahlreichen Learnings, die man sonst nur selten zu hören bekommt.

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PC098 – Christoph Laubis aus dem OPOLUM Hamburg

Diesmal sprechen Hans und Basti mit dem Gründer vom OPOLUM in Hamburg über eine ganz besondere Erlebniswelt, die quasi aus einer Schnapsidee entstanden ist.

OPOLUM geht bewusst einen anderen Weg als klassische Escape Rooms: Statt reiner Rätselräume setzt Gründer Christoph Laubis auf immersive Live‑Erlebnisse mit Schauspielern, die Besucher direkt beim Betreten in die Geschichte ziehen - irgendwo zwischen Escape Game und den Dungeons von Merlin. Im Podcast erzählt er, wie schwer es ist, sich in einem gesättigten Markt abzuheben, und warum gerade die Kombination aus Story, Interaktion und Rätseln den Unterschied macht. Wir sprechen darüber, wie sein Weg vom Design eines Trinkspiels hin zum Escape‑Room‑Konzept führte, wie man die richtige Balance zwischen Horror und Grusel findet und welche Herausforderungen es mit sich bringt, Schauspieler in interaktive Erlebnisse zu integrieren.

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PC097 – Jan Bischoff von der Kletterparadies GmbH

In diesem Podcoaster sprechen Basti und Hans mit Jan Bischoff von Kletterparadies über individuell gestaltete Spielräume, Holzkunst und interaktive Elemente, mit denen Spielplätze neu gedacht werden.

Kletterparadies aus Dresden baut mehr als Spielgeräte – sie entwerfen thematische, an Ort und Nutzer angepasste Spielräume für Freizeitparks, Hotels und Kommunen. Geschäftsführer Jan Bischoff erzählt, wie die Ausgründung aus der Eibe‑Gruppe entstand, warum Robinienholz für Sonderprojekte oft erste Wahl ist und wie Technik sowie inklusive, wartungsfreundliche Konzepte in moderne Spielplatzprojekte einfließen. Wir sprechen über kreative Geschichten wie das Hippo‑Exponat, Praxiserfahrungen bei Materialwahl und Normen sowie darüber, wie Spielwerte, Sicherheit und Lifecycle‑Dienste zusammenkommen.

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